Trump: Kohlendioxid Schleuder

3,4 Milliarden Tonnen Kohlendioxid zusätzlich

Der neue US-Präsident Donald Trump wird für 3.4 Milliarden Tonnen zusätzlicher Kohlendioxid Emissionen verantwortlich sein, wenn er seine Vorstellungen umsetzt.

Auf der Pariser Klimaschutzkonferenz 2015 haben sich 195 Länder erstmals auf ein rechtsverbindliches Klimaschutzübereinkommen geeinigt. Doch Donald Trump hat angekündigt, von dem Übereinkommen zurückzutreten. Er will Obamas Clean Power Plan beenden. Und als Präsident will er darüber hinaus fossile Brennstoffe weiter produzieren und lehnt Anreize für erneuerbare Energien ab.

Nach Angaben von Lux Research in Boston wird das nach zwei Amtszeiten zu 3.4 Milliarden zusätzlicher Kohlendioxid Emissionen führen.

Auf der Basis der angekündigten politischen Maßnahmen hat Lux Research die Voraussage erstellt. Es bleibt allerdings unsicher, welche Maßnahmen der US-Präsident nun tatsächlich umsetzen wird.

Trump twitterte am 6. November 2012: The concept of global warming was created by and for the Chinese in order to make U.S. manufacturing non-competitive.

„Ich glaube nicht an den Klimawandel“, so soll er auf CNN gesagt haben.

Und die Frankfurter Rundschau berichtete am 25. September 2015 zum Papstbesuch:

Trump kritisiert Papst Franziskus
Papst Franziskus warnt vor dem Klimawandel. Einer zeigt sich davon gänzlich unbeeindruckt: Donald Trump. Der US-Präsidentschaftsanwärter glaubt nicht an den Klimawandel und hält es grundsätzlich für falsch, US-Unternehmen mit Auflagen zu belegen.

Clinton wollte auf Solarenergie setzen

Wäre Hillary Clinton Präsidentin geworden, hätte sie die Ziele Obamas beibehalten: Die Emissionen bis 2025 um 30 Prozent zu senken. Clinton hatte geplant, so viel Solarenergie Energie zu erzeugen, um jeden Haushalt der USA mit Strom zu versorgen. Und Gas sollte bevorzugt als Brückenenergie von der Kohle zu regenerativen Energien eingesetzt werden. Dies wäre im Sinne des Weltklimas und damit auch ein entscheidender Schritt für den Erhalt des Amazonas Regenwalds gewesen. 

In der Schlammschlacht des Wahlkampfs scheinen diese Aussichten kaum Thema gewesen zu sein. Was hat Clinton hier falsch gemacht?

 

Quellen:

 

Über Bernd Kulow 109 Artikel
Als Journalist gestalte ich diese Webseite. Gearbeitet habe ich für dpa, DIE ZEIT, stern, Frankfurter Rundschau, Hörfunk und Fernsehen. Der Regenwald hat mich von klein auf fasziniert. Mehrfach war ich in Mittel- und Südamerika unterwegs. Dabei hat der Amazonas Dschungel den stärksten Eindruck hinterlassen. Ich danke allen, die über die Werbebanner und -links bestellen. Damit unterstützen Sie meine Arbeit für diese Webseite ohne selber Nachteile zu haben. Wir dürfen diesen wertvollen Wald nicht weiter vernichten. Action! Tun wir etwas dagegen.

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